Maitake, auch als Klapperschwamm, tanzender Pilz, Grifola frondosa oder als Laubporling bekannt, gilt als der bestuntersucheste Vitalpilz und wird schon seit Jahrtausenden, in Ostasien für medizinische Zwecke genutzt. Hierzulande als Klapperschwamm bekannt, stammt die Bezeichnung aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt tanzender Pilz. Den Namen bekam er aufgrund seiner Sammler, die vor Freude tanzten, wenn sie den seltenen Vitalpilz im Wald entdeckten, denn es bedeutete für sie einen großzügigen Lohn. Man verkaufte sie an die einheimischen Lords, denn sie waren sehr geschätzt und soviel wert wie Silber.

Inhaltsverzeichnis

In Japan, kennt man den Vitalpilz erst seit dem 11. Jahrhundert unter dem Namen Maitake. Trotzdem nutzte man ihn schon wesentlich länger. Seine Seltenheit aber auch sein tarnendes Aussehen, sorgten für seinen hohen Preis. Erst seit ein paar Jahrzehnten, wird der Maitake kultiviert. Teils parasitär, teils Saprophyt, ernährt sich der Maitake von Holz und ist meist an den Wurzeln älterer Eichen oder abgestorbenen Bäumen und Baumstümpfen zu finden und verursacht die Weißfäule, eine Krankheit, die Holz zerstört. Er bevorzugt Hartholz und benötigt einen warmen nährstoffreichen Standort mit Grundwasserversorgung.

Der wissenschaftliche Name „Grifola Frondosa“, basiert zum einen auf der griechischen Mythologie (griech. „Gryphon“= Biest mit Adlerschwingen), und zum anderen auf den lateinischen Begriff für beblättert/ belaubt (frondosa), aufgrund seines überlappten, gefiederten Aussehens durch die einzelnen fruchtkörper.

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Die wichtigsten Wirkungsbereiche von Maitake im Überblick

Organe Wirkung

Bauchspeichel- drüse

 

  • Verbessert die Insulinwirkung
  • reguliert den Zuckerstoffwechsel

Blutgefäße

 

  • Senkt Blutcholesteringehalt
  • Arteriosklerose
  • Reguliert den Blutdruck bei Diabetes Typ II

Darm

 

  • verhindert virale und antibakterielle Infektionen

Herz

 

  • Hilft bei Herzgefäßerkrankungen
  • Schützt vor Herzinfarkt
  • hilft bei Herzrhythmusstörungen

Immunsystem

 

  • Steigert antibakterielle und antivirale Wirkung
  • Schützt Zellen vor Angriffen und steigert ihre Lebensdauer
  • Stärkt allgemeine Infektionsabwehr

Knochen

 

  • Stärkt Knochen
  • Verbessert ihre Mineralisierung
  • Verhindert Osteoporose
  • Unterstützt bei Erhaltung des Knochengerüsts

Magen

 

  • verhindert virale und antibakterielle Infektionen

Prostata

 

  •  Verhindert Tumorbildung

Zähne

 

 

  •  Stabilisiert die Zähne

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Gesundheit

Maitake MushroomsSchon seit Jahrtausenden wird der Maitake, auch Grifola Frondosa genannt, wegen seiner beachtlichen heilenden Wirkung geschätzt. Schon in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erkannte man seine positive Wirkung auf die Gesundheit und nutzte den Maitake gezielt und mit Erfolg, zur Bekämpfung von Krankheiten und unterschiedlichen Krankheitssymptomen.

Mittlerweile wird er auch in Europa sowie Amerika für medizinische Zwecke genutzt. Studien bestätigten die heilende Wirkung von Maitake. In den letzten zwei Jahrzehnten, fiel er durch seine besonderen Inhaltsstoffe auf und gilt in der Medizin als der bestuntersucheste Vitalpilz. So besitzt der Pilz beispielsweise Polysaccharide (Zucker-Eiweiß-Moleküle) von Typ ß-D-Glucane (u.a. Grifola, D-Fraktion), die sich als immunstärkend herausstellten. Sie setzen einzelne Abwehrreaktionen in Gang und aktivieren Makrophage sowie weiße Blutkörperchen, welche die Produktion der Abwehrkräfte fördern. Diese Inhaltsstoffe von Maitake, zeigen sich auch bei schwerwiegenden Erkrankungen wie HIV als sehr relevant.

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Gegen welche Krankheiten und Beschwerden wirkt der Maitake?

Close Up Of Maitake Mushrooms Over White Background

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Abwehrschwäche
  • Übergewicht
  • Krebs
  • Herzinfarkt,
  • Herzkranzgefäßerkrankungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Arteriosklerose

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Was bewirkt der Maitake?

  • Blutzuckerregulierende Wirkung
  • Senkt Blutcholesteringehalt
  • Leistet Beitrag zur Knochengesundheit
  • Verbesserung der Verträglichkeit von Chemo/Strahlentherapie
  • Unterstützt Tumorüberwachung
  • Stärkt Abwehrkräfte
  • Immunmodulation
  • Wirkt antibakteriell/antiviral
  • Reguliert den Blutdruck bei Diabetes Typ II
  • Schützt die Leber
  • führt zu Verbesserungen bei Hepatitis
  • Verbessert die Insulinwirkung

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Krebs

Cancer cellsAuch besitzt der Maitake eine antitumorelle Wirkung die in vielen Studien bestätigt werden konnte. So konnte man bei Tierversuchen eine wachstumshemmende Wirkung von Tumorzellen beobachten. Schon seit mehreren Jahrzehnten nutzt man den Maitake in Japan unterstützend bei Prostata-, Brust-, Lungen- und Leberkrebs. Metastasenbildung werden unterbunden und Tumorzellen ausgebremst. Hauptverantwortlich dafür sind seine Wirkstoffe der D-Fraktion und Grifola im Extrakt des Pilzes. Die Wirkstoffe des Pilzes aktivieren verschiedene Zelltypen der weißen Blutkörperchen, Makrophage, T-, B-, und Killerzellen, die eine ganze Reihe an Immunreaktionen in Gang bringen. Sie schützen die Lebensfähigkeit von intakten Körperzellen. Zusätzlich stärken die Polysaccharide das Immunsystem und die Abwehr bei diversen Infektionen. Außerdem verringern sie, sowie das relativ hohe Gehalt an Ergosterin (Vorstufe des Provitamin D2), die Nebenwirkungen bei Strahlen- und Chemotherapie und sorgen für einen verbesserten Zustand bei den Krebspatienten. In Studien konnte ein deutlicher Rückgang der typischen Nebenerscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall sowie Appetitlosigkeit bestätigt werden. Nicht nur der Maitake, auch der Reishi, Cordyceps, Mandelpilz, und der Shiitake leisten einen wichtigen Beitrag bei einer Chemo- oder Strahlentherapie.

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Stärkung des Immunsystems, HIV und Hepatitis

Virus in blood - Scanning Electron Microscopy stylisedMaitake fördert die Aktivierung des Immunsystems. Dabei aktiviert es weiße Blutkörperchen und steigert nicht nur die antivirale und antibakterielle Wirkung sowie die allgemeine Infektionsabwehr, sondern schützt die Zellen auch vor Angriffen und steigert ihre Lebensdauer. Durch seine starke Förderung des Immunsystems, wird er auch bei HIV-Patienten eingesetzt. Die immunschwächende Krankheit, bei der vor allem Zellen des Immunsystems selbst befallen werden, kann durch Maitake in seine Schranken gewiesen werden. Vor allem das Vitalpilz-Extrakt wird im Kampf gegen den AIDS-Erreger eingesetzt. Das nationale Krebsforschungsinstitut der USA sowie die nationale Gesundheitsbehörde in Japan haben die Abwehrmechanismusstärkende Wirkung beim Immunsystems schon lange bestätigt. Auch verhindert das Extrakt des Pilzes eine zusätzliche Erkrankung durch Infektionen, bei HIV-Patienten. Studien zeigten, dass die, durch HI-Viren verursachte Vernichtung der T-Helferzellen im Immunsystem verringert wurden. Daher wird vermutet, dass der Pilz nicht nur die Entwicklung einer HIV-Infektion zu Aids verlangsamt wird, sondern dass Maitake in einzelnen Fällen die Krankheit sogar ganz verhindern kann.

Auch soll Maitake sich positiv auf die Leber auswirken und schützt die Leber vor Infektionen und hemmt sogar das Hepatitis-B-Virus.

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Maitake gegen Osteoporose, Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck

Insulin dependent Diabetes patient abdomen injectionDer Maitake begünstigt den Kohlenhydratstoffwechsel, indem er den Blutzuckeranstieg bremst. Er verbessert die Insulinwirkung und kann, dank seines speziellen Inhaltsstoffes Glycoprotein, unterstützend wirken bei Menschen mit Diabetes Typ II. Außerdem kann er gegen Übergewicht vorbeugen bzw. beim Abnehmen helfen. Er senkt zusätzlich die Blutcholesterinwerte sowie den Cholesterinspiegel und verhindert zelluläre Schäden sowie zu Hohen Blutdruck. Durch seine Ballaststoffe und seine Bioaktiven Inhaltsstoffe, unterstützt er die positiven Effekte auf den Blutkreislauf und den Zuckerstoffwechsel und beugt sogar vor Arteriosklerose vor. Der Maitake reduziert somit die Gefahr eines Herzinfarktes, Herzgefäßerkrankungen und Herzrythmusstörungen.

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Knochen

Skeleton of the man

Ebenfalls besitzt der Maitake eine knochenstärkende Wirkung. Der Vitalpilz stimuliert, durch Ergosterin, die Knochenaufbauenden Zellen und verbessert ihre Mineralisierung. Daher stellt er einen wichtigen Part für die Gesundheit und Erhaltung des Knochengerüsts dar. Sein Verzehr verhindert Krankheiten wie Osteoporose

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Fazit

Auch bei Stoffwechselbeschwerden, zu hohen Blutdruck und bei Infektionen, ist der Maitake eine wahre Wunderwaffe. Durch seine regelmäßige Einnahme konnte man in Studien eine risikohemmende Funktion für virale und bakterielle Infektionen bestätigen.

Der Maitake trägt zudem einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung des Knochengerüsts bei und schützt vor Knochenschwund, indem er aufbauende Knochenzellen aktiviert und die Knochen mit wichtigen Mineralien versorgt.

Dadurch, dass der Maitake ein absolut natürliches Heilmittel ist, muss man bei seiner Anwendung nicht, wie es aber oft bei Medikamenten üblich ist, mit Nebenwirkungen rechnen. Er ist bedenkenlos und auch über die Jahre hinweg täglich einnehmbar. Mit der gleichzeitigen Einnahme von Vitamin C, soll sich die Wirkung von Maitake sogar noch verstärken.

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Inhaltsstoffe

Warum ist der Maitake ein Vitalpilz mit heilender Wirkung? Weil auch er ein großes Gehalt an bioaktiven Stoffen und wichtigen Vitaminen sowie Mineralien und Spurenelementen enthält. Sie helfen und unterstützen bei der Bekämpfung vieler, auch schwerwiegender Erkrankungen und unterstützen eine gesunde Ernährung. Zu seine wichtigsten Hauptwirkstoffen zählen die Polysaccharide der D-Fraktion & Beta-D-Glucan Grifolan, welche die Aktivität der Immunstärkenden Zellen fördert, sowie Ergosteron. Die Inhaltsstoffe befinden sich sowohl im Fruchtkörper als auch im Myzel.

Vitamine

• Vitamin B1 (Thiamin)Fresh Maitake mushrooms on wooden table ready to cook
• Vitamin B2(Riboflavin)
• Niacin
• Biotin
• Folsäure
• Vitamin D

Mineralien

• Eisen
• Zink
• Kalium
• Magnesium
• Phosphor

Weitere Stoffe

Hoher Anteil an Ergosterin (Vorstufe Vitamin D2)
Polysaccharide (50 – 60 %, darunter 20 verschiedene immunstärkende Stoffe)

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Aussehen

Der Grifola frondosa bzw. Maitake besitzt ein sehr besonderes Aussehen und wird nicht umsonst tanzender Pilz genannt. Sein fächerartiger bzw. überlappter Fruchtkörper, erinnert am tausende Schmetterlinge und besitzt dennoch ähnliche Eigenschaften wie ein Camäleon: Der Maitake passt sich seiner Umgebung so hervorragend an, dass er kaum zu erkennen ist. Die graubraunen , in zahlreiche kleine fächerartige und sich überlappenden Hüte seines großen Fruchtkörpers, lassen den Maitake unauffällig erscheinen. Dabei variieren die Farben von grau bis Graubraun. Seine vielen buschelartigen einzelnen Hüte, die alle aus einem Stiel wachsen, lassen ihn auch mit einem Schwamm vergleichen, weswegen er zusätzlich den Namen Klapperschwamm trägt. Die Unterseite des Vitalpilzes besitzt statt Lamellen weiße Sporen. Maitake gehört zu den größten Vitalpilzen der Welt. Er kann die größe eines Basketballs erreichen und bis zu 50 cm hoch wachsen. Seine Hauptsaison liegt zwischen August und Oktober. Finden tut man den Maitake meist an den Wurzeln alter Eichen. Aber auch an Linden, Kastanien oder Buchen und sogar an gefällten Bäumen und Baumstümpfen, kann der Maitake sogar mehrere Jahre hintereinander an derselben Stelle wachsen. Mehrere Kilogramm kann der Maitake erreichen.

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Herkunft

Maitake Mushrooms for sale at Farmers MarketDer japanische Begriff Maitake, bedeutet übersetzt „tanzender Pilz”. Diesen Namen erhielt er aufgrund seines hohen Ansehens in der Gesellschaft. In Japan, seiner Heimat, galt er als überaus wertvoll, sodass der Maitake sogar mit dem Edelmetall Silber gleichgesetzt wurde. Einheimische Kaiser und Könige belohnten die Maitake-Sammler reichlich, indem sie das Gewicht in Silber wogen. Der Legende nach, sollen die Sammler wahre Freudentänze getanzt haben, wenn sie den Maitake im Wald erblickten und hielten ihre Fundorte geheim, um Konkurrenz zu meiden. Höchstens den Familienmitgliedern wurde verraten, wo sich der Maitake Vitalpilz befindet. Des Weiteren nennt man ihn den tanzenden Pilz aufgrund seines Aussehens. Sein überlappter Fruchtkörper erinnert an eine Gruppe tanzender Schmetterlinge. Auch wird dieser Vitalpilz wegen seiner Wuchsform als Klapperschwamm bezeichnet. In England wird der Maitake mit den Schwanzfedern einer Brütenden Henne verglichen und bekam auch den Namen „Huhn des Waldes“. Auch bei uns ist der sogenannte „Laubporling“ im Herbst an Fuße alter Eichen, Linden, Kastanien, und Buchen zu entdecken.

Schon seit über 5000 Jahren wird der Maitake in China und Japan gesammelt und gegessen. Es gibt diverse Legenden und Mythen um den köstlichen Vitalpilz und seine Wirkungsweise. Seine Wirkung sowie seine Seltenheit, sorgten in der Vergangenheit für seinen hochgeschätzten Preis, der bis Ende der 1970 anhielt. Die einzige Möglichkeit, den Maitake zu ernten, war die Suche im Wald. Sowohl in Europa, Nordamerika, aber primär in Ostasien konnte sein natürliches Vorkommen den Bedarf in der Gesellschaft bei Weitem nicht abdecken. Erst Ende der 1980er, gelang es ihn zu kultivieren, weswegen er sich mittlerweile auch in Nord- und Südamerika und Europa ausdehnen konnte. Auf Holz und speziellen Substraten, ist der Pilz kultivierbar. Der gut getarnte und unauffällige Maitake ist, trotz seiner überragenden Größe, recht selten zu finden und gilt auch als zunehmen gefährdet.

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Küche & Geschmack

Wicker basket full of white sheep polyporeDer Maitake gilt, wie viele Vitalpilze als köstlicher Speise- und Gourmetpilz und ist in Japan einer der beliebtesten Speisepilze. Sein intensives Aroma und der angenehme Geschmack von Maitake, lässt ihn mittlerweile auch in den Gourmetküchen des Westens immer beliebter werden. Nicht nur wird dieser Vitalpilz frisch und in sämtlichen Speisen konsumiert, sondern Extrakte und pulverisierter Maitake werden auch als Nahrungsergänzungsmittel oder als Arzneimittel eingenommen.

Bei dem Kauf und dem Verzehr von Maitake, sollte man sich nicht blind ins Vergnügen stürzen sondern unbedingt auf die Qualität achten. Die für den Konsum ausgerichteten Maitake-Pilze sind kultiviert und werden auch zur Nahrungsergänzung und für medizinische Zwecke genutzt. Dabei spielen nicht nur der Anbau mit den biologischen und organischen Notwendigkeiten für die Qualität eine Rolle, sondern auch die Verarbeitung.

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